Unser neues Wir

Till, Anne, Greta & Oskar


Eine schrecklich nette Familie


"WIR sind Till, Anne, Greta (2Jahre) & Oskar (2Monate). Unser Leben hat sich seit Oskars Geburt stark verändert, da er seit seiner Geburt an einem Lungenvirus leidet. Waren wir einst diese lustige, hippe, auf jeder Feier vertreten, alle Nase lang im Urlaub, erholte und unkomplizierte Familie, so sind wir jetzt gerade das ganze Gegenteil. Krankenhausaufenthalte, Ärztemarathon, isoliert leben, eingeschränkt sein, die Krankheit bestimmt gerade unseren Alltag! Aber WIR gestalten es trotzdem so gut wie wir es als Eltern nur können. Morgens die Arztbesuche und am Nachmittag dürfen alle Freunde zu Greta kommen und unser zu Hause auf den Kopf stellen. Der Kaufmannsladen hat schon einige Reparaturen hinter sich. Das Sofa wird zum Trampolin. WIR lassen uns nicht aus der Bahn werfen und sind stark als Familie. Unsere Tochter ist so liebevoll im Umgang mit ihrem Bruder. Er schläft nur in ihrem Bett ein. Sie singt ihm alle Lieder die sie kennt und kann vor! Das schweißt zusammen. Nordseeurlaub statt USA mit dem Camper. Alles egal, Hauptsache WIR sind als Team und Familie zusammen.“

Anne



Das Bauchgefühl entscheidet


"Mein - Unser neues Wir - startet leider direkt mit einer Entscheidung, die ich hier sehr gerne mit Euch teilen würde. Ich bin in der 40 SS und alles ist gut. Ich hatte und habe eine Schwangerschaft, wie sie sich wohl jeder wünschen würde - ohne Komplikationen oder Aufregungen. Doch jetzt macht das Krankenhaus stress. Hier bin ich an zwei junge Ärtzinnen geraten, die mich dazu überreden wollen, einzuleiten. Mein Frauenarzt und meine Hebamme sehen hierzu überhaupt keinen Grund - der Muttermund ist fest verschlossen, die Herztöne sind wunderbar, ich habe genug Fruchtwasser und mein Baby bewegt sich ab und an brav. Freitag musste ich im Krankenhaus unterschreiben, dass ich auf eigene Entscheidung hin nicht einleiten möchte und wieder nach Hause fahre. Die eine Ärtzin gab mir noch den charmanten Kommentar: Heute sind die Herztöne gut, morgen können sie schon weg sein, sind sie sicher dass sie nicht einleiten wollen? - mit ins Wochenende. Seit dem kann ich an nichts anderen mehr denken. Wer von Euch hat Erfahrung mit Einleiten? Ich bin verunsichert, möchte aber eigentlich auch weiterhin auf mein Bauchgefühl hören!“

Sandra

Vater mit Kind im Watt


Geborgenheit


"Ich fühle mich in deiner Gegenwart sicher. Geborgen. Und stark. Du gibst mir eine Kraft, die mich leuchten lässt. Wenn du mit mir bist, fühlt es sich richtig an. Wie mit niemandem sonst. Dann bin ich ich und du bist du und wir wissen, wer WIR sind. Wie niemand anderes. Das macht mich glücklich.“

Anonym


Vater und Sohn


Lieblingskind


"Wer WIR sind? Ich stelle uns mal vor. Ich bin eine zweijährige kleine Hamburger Göre, sehr aufgeweckt, energiegeladen & durch die Bank wech gut gelaunt. Seit einem Jahr wohnt mein kleiner Onkel mit uns im Haus. ER & ICH sind WIR. Eigentlich heißt er Christian. Ich nenne ihn aber Ada und seitdem hat er einen neuen Namen & den mag er sehr. Einmal nannte ich ihn "Chrissi", da war er wie beleidigt. Oma & Opa sagen, mit kleinen Kindern konnte mein Onkel noch nie viel anfangen. Da habe ich mehr als Glück gehabt, dass er mich wohl ganz gern hat. Ada schreibt Kinderlieder für mich. Er ist schließlich Musiker. Sehr bekannt & talentiert. Gemeinsam singen wir unsere Lieder, während er mal Kontrabass, Bass, Klavier oder sonstige Instrumente spielt. Ja, eine schöne Stimme hat er. Haben die auch beim Radio erkannt, da arbeitet er. Die Grimms Märchen hat er für mich als Hörspiel eingesprochen...das kann man sich stundenlang anhören.

Mein Onkel sagt, ich sei sein Lieblingskind. Lässt er mich deshalb heimlich mal Kikaninchen gucken, wirkt vom Spielen niemals gelangweilt oder müde!? Wahrscheinlich. In meinem Alter passiert es schnell, dass Mama & Papa auch mal schimpfen. Aber Ada nimmt mich in den Arm, wenn ich mal weine und erklärt mir ganz ruhig, warum meine liebe Sonne, die ich mit den neuen Wachsmalstiften auf das neue Sofa und Wände gemalt habe, zwar schön ist, aber noch schöner auf Papier aussieht! Logisch, deshalb hängen meine Werke ja auch überall an den Wänden. Letzte Woche war er für zwei Tage in Wien. Vorstellungsgespräch beim Radio. Ich habe ständig Mamas Handy genommen, um ihm über Face Time zu sagen, er soll jetzt endlich mal nach Hause kommen. Mama war schon traurig, dass er wegzieht, weil sie wusste, er bekommt den Job! Hat er dann auch...Und als wir ihn gefragt haben, ob er denn gehen wird, hat er gesagt: Nein, all die süßen Sprachnachrichten von Deda (so nenne ich mich selbst) haben mich dazu bewogen bei Euch zu bleiben, weil sie mir gezeigt haben wo ich hingehöre. Nach Hamburg zu Euch. WIR freuen uns darüber sehr und auch dass Du zu unserm WIR gehörst, bestehend aus Deinem Schwager, deiner große Schwester, meinem neuen Bruder & mir, Deinem Lieblingskind.“


"Deda", 2 Jahre alt


So geht's