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Working Mum

Träume im Frühling

Von
Astrid
am 03.03.2010 13:00
| Permalink | Kommentare (9)

…Frühling, bitte komm endlich. ICH BIN ES LEID!!!! Ihr alle sehnt euch auch danach, oder? Doch, es muss sie geben, die Morgende ohne Eiskratzen … andere Schuhe als hässliche australische Winterdinger, weil sonst alles ruiniert wird und zum Fallen einlädt … die Abfahrt ohne ,Habt ihr alle Handschuhe, Mütze und Schal dabei?’ und der Frust, dass nie alles komplett ist. Langsam scheint es ja was zu werden mit den höheren Temperaturen. Steht ihr auch manchmal am Fenster, nur um frische Luft zu atmen?

Ich habe in den letzten Wochen viel Spannendes gemacht. Bei bellybutton überschlagen sich die Neuigkeiten und es macht wie meistens irre viel Spaß. Dann hatte ich ein wirklich besonderes Erlebnis:
Im letzten Jahr habe ich eine nette Frau mit ihrem Kind in einem Restaurant kennengelernt. Wir fanden uns so sympathisch, dass wir in losem E-Mail Kontakt blieben. Als sie mir eines Tages Fotos von selbst gemalten Bildern schickte, habe ich sie ermuntert, diese doch auszustellen. Sie zögerte noch sehr, deshalb war ich überrascht, als ich vor ein paar Wochen eine Einladung zu ihrer Ausstellungseröffnung bekam. Die Vernissage war ein voller Erfolg, alle waren begeistert und es war nicht nur für sie ein echtes Gänsehautgefühl. Ein ermutigendes Beispiel dafür, an seine Träume zu glauben und sie umzusetzen.

Ich denke, es ist gut und wichtig, sich hin und wieder an seine Träume und Leidenschaften zu erinnern. Der Alltag lässt das zu oft nicht zu und viele Menschen vergessen, was sie wirklich wollen und wovon sie träumen. Besonders wir ,working mums’ denken, dass in der Zeit, in der Kinder noch kleiner sind, eigene Träume keinen Platz haben. Mehr noch, sogar dass der Mann oder die gesamte Lebenssituation Schuld haben, dass Träume sterben. Auch ich hatte ansatzweise diese Gefühle. Mit ein bisschen Abstand denke ich aber, wie falsch das doch ist. Erstens erlischen Träume nicht wirklich, sondern sie rücken vielleicht zeitweise in den Hintergrund. Zweitens sind wir auch keine ,Opfer’, sondern haben uns ein Leben mit Kindern in allen Facetten selbst ausgesucht. Und das Wichtigste: wir können auch mit wenig freier Zeit kleinste Schritte zur Verwirklichung unserer Träume gehen, damit leben sie, auch wenn sie nicht in erster Reihe der Prioritäten stehen. Dieser Blog ist zum Beispiel ein ganz kleiner Schritt in Richtung Verwirklichung meiner Träume…

Ich bin gespannt, was ihr schreibt. Was macht ihr mit euren Träumen, wenn keine Zeit dafür ist?
Ich freue mich, dass einige tausend Menschen meinen Blog lesen und würde mich so sehr über mehr Antworten freuen!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Frühlingsstart, viel Durchatmen und einen beständigen Glauben an eure Träume….


Herzlichst,
eure Astrid

Das neue Jahr ist erst 6 Wochen alt...

Von
Astrid
am 11.02.2010 16:14
| Permalink | Kommentare (2)
Fast 6 Wochen des neuen Jahres sind vergangen. Kommt es euch auch so vor, als sei Silvester ewig her? Habt ihr eure guten Vorsätze für 2010 schon über Bord geworfen oder hattet ihr überhaupt keine? Im Rückblick auf das letzte Jahr habe ich mir gewünscht, mehr Ruhe in meinem Leben zu haben. So habe ich schon vor Weihnachten begonnen, mein Aktivitätslevel zurückzuschrauben. Ich gehe deutlich früher zu Bett, nehme mir nachmittags mit den Kindern nicht so viel vor und treffe meine Verabredungen ganz bewusst, sehr selektiv. Wenn ich zuhause bin, lese ich lieber bewusst anstatt mich vom Fernseher unbewusst einlullen zu lassen. Früher habe ich abends viel telefoniert, gleichzeitig ferngesehen und nebenbei noch Mails gecheckt.
Und - oh Wunder - ich schlafe jetzt viel ruhiger ein. Ich habe mir vorgenommen, das mindestens bis zum Frühlingsbeginn „durchzuhalten“. Dann werde ich entscheiden, wie es weiter gehen soll.
Diese Veränderung ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Es ist wirklich schön, in Ruhe ein Buch zu lesen, ohne Geräusche und parallelem Multitasking. Diese Ruhe gibt mir eine Nähe zu mir, die  meinen Kindern, meinen Freunden, meinem Job und nicht zuletzt mir selbst zu Gute kommt.

Habt ihr auch solche Gedanken? Oder was macht ihr für Experimente? Ich würde mich wirklich sehr über euer Feedback und eure Erfahrungen freuen!

Eure Astrid

Eine schnelle Entscheidung!

Von
Astrid
am 07.12.2009 10:11
| Permalink | Kommentare (2)
Gestern war einer dieser Tage. Morgens sehr müde, da wir am Vortag unsere bellybutton Weihnachtsfeier hatten. Um 6.30h bin ich aufgestanden, hab die Kinder ,auf die Bahn gebracht’ und um 8h ging’s in die Schule zur Weihnachtsbäckerei mit Carlis Klasse. Nach fast zwei Stunden und ca. 5 gefüllten Backblechen mit bunt dekorierten Plätzchen dann schnell ins Büro um 7 Stunden Meeting an Meeting durchzuziehen…dann eine Fahrt zum Hockey, dann Hausaufgaben kontrollieren, dann mit den Kindern den Wunschzettel an den Weihnachtsmann schreiben…..beim Braten der Wiener Schnitzel dann nebenbei für meine 8 Freundinnen geheime Wünsche ausdenken und auf kleine Zettel schreiben (leider dann mit Fettspritzern aus der Pfanne versehen). Dann zum Weihnachtsenteessen mit den Freundinnen, Wünsche austauschen und die damit verbundene Gespräche und Emotionen teilen. Dann um Mitternacht ins Bett.

Bitte kommt nicht auf die Idee, dass ich hier kokettiere oder demonstrieren will, was ich alles so schaffe. Nein, ich will nur den Wahnsinn beschreiben, den wir alle so leben. Als ich dann im Bett lag und meine drei ,guten Sachen des Tages’ aufschreiben wollte, bin ich darüber eingeschlafen…ich konnte mich aufgrund der Ereignisdichte des Tages eh nicht mehr an alles erinnern. Ist das gut? Nein! Ist das zu intensiv? Ja!

Ich habe dann eine schnelle Entscheidung getroffen und alle privaten Termine für die nächste Woche abgesagt. Alle.

Ich werde berichten, was daraus geworden ist und wie sich das anfühlte.
Ich rate Freundinnen immer, Ruhe zu finden und vergesse es manchmal selbst….oh je.

Ideenwerkstatt +++Au pair+++Emma+++3 gute Dinge

Von
Astrid
am 01.12.2009 09:53
| Permalink | Kommentare (1)
Ich bin zurzeit viel unterwegs, um Menschen mit guten Konzepten zu treffen, die für bellybutton 2010 als Kooperationspartner infrage kommen. Deshalb habe ich lange nicht geschrieben. Bitte entschuldigt.

Die Vorbereitung eines neuen Jahres ist immer spannend und total inspirierend. Ich habe in den letzten Wochen insb. Frauen gesehen, mit Ideen, die mich wirklich beeindruckt haben. Einen ,Fund’ könnt ihr schon in unserem Online Shop erstehen: zwei Hamburger Frauen haben ein wirklich gelungenes Bastelbuch für Kinder mit einfachen aber schönen Ideen auf den Markt gebracht: die Ideenwerkstatt. Auch für nicht so begabte Bastelmütter wie mich auch in der Weihnachtszeit sehr geeignet!
 

Unser neues Au pair hat sich nun auch schon sehr gut eingelebt. Ksenija kommt aus Russland, spricht schon fast perfekt deutsch und bringt uns viele russische Bräuche näher. (in jeder Beziehung inspirierend; nur die klein geschnittenen Knoblauchzehen überall in der Wohnung als wir alle erkältet waren haben mich ein bisschen irritiert, hat aber geholfen.  (die Erkältung ging; nur an dem Geruch hatten wir noch die Woche danach Freude…)
 

Dann haben wir Familienzuwachs bekommen. Emma. Sie ist ein unglaublicher süßer, kleiner Golden Retriever, gerade ,stubenrein’. So ein kleiner Hund verändert das Leben immens (in erster Linie das meines Mannes, der sich vorwiegend um Emma, seinem lang gehegten Traum, kümmert). Aber uns allen tut die frische Luft gut und die Gespräche mit anderen Hundebesitzern im Jenischpark (,we are family’). Ich habe mich auch schon fast daran gewöhnt, dass Emma und ich die gleiche Bürste benutzen….(ich stand vorm Spiegel und untersuchte meinen Haaransatz aufgrund der vielen kleinen Haare in meiner Bürste, bis Carli sagte…nein Mama, das sind Emmas Haare. Ok, trotz gleicher Haarfarbe kommen Emma und ich nun in den Genuss einer eigenen Bürste).
 

Zum Schluss habe ich noch eine Idee für euch von meiner Freundin Tina aus Berlin: wenn es mal auf und ab geht im Leben (kommt ja vor, auch bei mir), dann gibt es eine sehr schöne und hilfreiche Gewohnheit und zwar: jeden Abend 3 Dinge aufzuschreiben, die an dem Tag besonders schön waren. Ich hab das nun eine Woche gemacht und mag es sehr. Es ist ein Moment der Ruhe und der Reflexion  am Abend, im Zweifelsfall besser als noch kurz zu schauen, was im Fernseher läuft. Wenn mal was nicht so gut war, liest man nur die Notizen der letzten Tage und alles relativiert sich.
 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und „besinnliche“ Vorweihnachtszeit.

Berichtet doch mal, ob euch die ,Liste der drei schönen Sachen’ genauso gut tut wie mir….
 

Herzlichst

Eure Astrid

Back to school!

Von
Astrid
am 11.09.2009 09:45
| Permalink | Kommentare (8)
Back to school… das haben viele von uns gerade wieder erlebt.
Und tatsächlich dauert es ein paar Tage, bis sich alles wieder eingependelt hat. Das frühe Aufstehen ist bei uns für alle das Schwierigste.

Außerdem habe ich andauernd den Eindruck, irgendetwas vergessen zu haben. Ich arbeite alle Listen zum Schuljahresstart artig ab, und doch: der Lappen für den Malunterricht fehlt (ging auf dem Schulweg verloren), oder der dicke Bleistift (Otto Office hat den Falschen gesandt). Oh je…mit der Mentalität ,erledigt ist erledigt’ kommt man nur begrenzt weiter.
Abgesehen von dem Zeitaufwand kann ich mich nur wundern, was 3 Kinder in der Schule (neben den Betreuungskosten) zum Anfang des Schuljahres so kosten. Ihr kennt das ja….Klassenkassen werden gefüllt, Material wird gekauft und Kurzreisen finanziert. Echter Wahnsinn.

Nun nach 2 Wochen klappt alles ganz gut, auch mit der Kleinsten, Carla, die ja in der letzten Woche erst eingeschult wurde. Für uns war es schon ein Meilenstein, nun die dritte und letzte Tochter in der Schule zu haben…es war genau wie bei den anderen…Aufregung bei der Einschulungsfeier, Angst (was ist, wenn der Schuldirektor genau Carlas Namen beim einzelnen Aufrufen vergisst) und echte Melancholie. Es ist schön zu sehen, dass so eine Kleine das alles viel einfacher wegsteckt und schon nach ein paar Tagen alles so ,normal’ scheint.

In 2-3 Wochen werden wir wieder ein Au-pair bekommen. Natürlich brauchen die Eingewöhnung und das Beschnuppern immer etwas Zeit. Ich hoffe sehr, dass wir dieses Mal wieder ein tolles Au-pair für die Kinder gefunden haben, das Spaß daran hat, sich in einer fremden Kultur  und neuen Familie zu integrieren. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie die Ankunft von Xenia bei uns lief.

Ansonsten versuche ich, meine Organisation noch zu verbessern. Im Urlaub haben wir eine Familie kennengelernt, die jeden Sonntagabend beim Essen die nächste Wochen mit allen Terminen durchspricht. Das ist ein gutes System, denke ich.

Bitte schreibt mir eure Tipps und Tricks, z.B. wie ihr das meistert, die Organisation eurer Familie hinzubekommen…ich bin gespannt.

Liebe Grüße und einen schönen Herbstanfang.
Eure Astrid

Ferien, Ferien, nichts zu tun, Ferien um mal auszuruh...

Von
Astrid
am 21.07.2009 15:57
| Permalink | Kommentare (5)
Bestimmt kennt ihr dieses herrliche Lied, das an der Schule meiner Kinder immer am letzten Schultag vor den Ferien von allen Kindern gesungen wird. Jedes Mal habe ich dieses Glücksgefühl, das manchmal von Tränen der Rührung begleitet wird. Wenn alle Kinder dann  ,Sag mir wie der Sommer riecht’ anstimmen, ist es mit meiner Haltung garantiert vorbei.
 

Die letzten Tage vor den Ferien stellen uns arbeitende Mütter vor ganz besondere Herausforderungen. Neben meinem Job (der im Juli wegen Start der Orderrunde für F/S 2010 besonders stressig ist), steht fast täglich ein kleines Fest an. In der Schule, bei Freunden, im Sportclub… Jeder möchte das Schuljahr besonders schön ausklingen lassen. Bei jedem Fest gibt es etwas mitzubringen bzw. zu organisieren. Ich schaue bei zwei Festen eine Aufführung der „Raupe Nimmersatt“ an, jeweils mit Teilnahme einer meiner Töchter (dieses Jahr sind wir einmal ,Birne’ und einmal ,Raupe’).

Trotz der Komplexität finde ich diese Zeit immer sehr schön. Für uns alle ist diese Zeit intensiv und emotional aufgeladen. Jedes Jahr wird mir bewusst, wie schnell doch das Jahr vergangen ist und wie schnell diese besonders schöne Zeit mit noch recht kleinen Kindern zu Ende sein wird.
 

Dieses Jahr verplanen wir nicht die ganzen Ferien. ,Nichts’ zu tun war für mich früher immer sehr schön und das wahre Feriengefühl stellte sich ein…. einfach draußen rumlaufen, spielen, lange schlafen.  Ich versuche, ein Stück davon auch meinen Kindern zu geben und das auch selbst zu leben.

 

Wie verbringt ihr eure Ferien? Was haltet ihr vom ,Nichts tun’….
 

Ich freue mich auf eure Mails und wünsche euch einen wunderbaren Feriensommer.


Eure Astrid

Ein besonderes Erlebnis

Von
Astrid
am 22.06.2009 15:09
| Permalink | Kommentare (4)
Ich habe eine Weile nicht geschrieben, weil ich etwas ganz besonderes erlebt habe:

Schon lange wollte ich mich mal komplett zurückziehen, um mich in jeder Hinsicht zu reinigen und um ein paar Entscheidungen zu treffen. Wie für uns alle ist es auch für mich manchmal schwer, im Alltag die Ruhe und die Distanz dafür zu haben.

Ich bin also in den Bergen in der Nähe von Innsbruck gewesen und habe mich eine Woche völlig zurückgezogen. Mein Mann hat sich um die Kinder gekümmert und dadurch hatte ich vollkommene Ruhe. Ich habe entschlackt, mich nur um meinen Körper und meine Seele gekümmert und damit den ultimativen Luxus erlebt.

Wer von euch schon entschlackt hat, weiß, wovon ich spreche. Nach 2 Tagen der Entgiftung schmerzt der Körper, aber ab dem 4. Tag kam ich in einen wunderbaren Zustand der Leichtigkeit, der Transparenz und der inneren Ruhe. Ich habe z.B. dort das Atmen gelernt bei einem sehr guten Yogalehrer. Die Lunge hat eine Kapazität von 3,6 Litern und ich habe tatsächlich nur die Hälfte genutzt. Nach wirklich effektiven Atemübungen sauge ich nun soviel Sauerstoff auf, dass ich fast süchtig danach bin. Das ist ein wunderbares Gefühl, das das Herz wärmt und den Geist klärt.

Ich bin mir immer wieder bewusst und dankbar dafür, dass ich sehr oft wirklich Glück im Leben habe. Glück auch dahingehend, Zeit für solch eine Reise in mich zu haben. Wenn ihr ein Teil dessen erleben wollt, kann ich euch nur die neue DVD von Ursula Karven ans Herz legen. Sie ist seit heute in unserem Shop erhältlich und sie ist wirklich ganz wunderbar.

 

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?  Wie tragt ihr diese Erfahrungen in Euren Alltag ? Bin sehr gespannt auf eure Kommentare.

 

Liebe Grüße

Eure Astrid

Der beste Job der Welt...

Von
Astrid
am 11.05.2009 16:10
| Permalink | Kommentare (2)
Dass ich den besten Job der Welt habe, weiß ich ja selbst, aber das fanden sogar meine Kinder in der letzten Woche. Die Firma ,Katjes’ hatte uns eingeladen, einen Tag die Produktion von Fruchtgummis anzuschauen. Dana, die ja jetzt Werbung für Katjes macht, und ihre Tochter Emma waren auch dabei. Das war sehr interessant und informativ, auch für uns Erwachsenen…Meine Kinder hatten die Möglichkeit, eigene Fruchtgummis herzustellen. Das war wirklich eine tolle Erfahrung. Die Kinder rührten die (tatsächlich völlig) natürlichen Inhaltsstoffe zusammen und stellten nach ihrem eigenen Handabdruck ein großes Fruchtgummi her. Großer Spaß.

Dana_katjes.jpg


Ansonsten genießen wir wie ihr bestimmt auch die Sonnentage. Jede Jahreszeit bringt besonders schöne Familienmomente mit sich. Für mich sind diese unbeschwerten Familienmomente das Wichtigste im Leben. Kinder zu haben bringt viel mit sich, in erster Linie Schönes, oft aber auch Stressiges und Überforderndes. Das ist bei mir nicht anders als bei euch. Wenn wir aber dann alle gemeinsam vor dem Grill sitzen, Maiskolben abknabbern und durch das Wasser des Rasensprengers laufen, dann ist das einfach unübertrefflich. Diese Momente, die einen für so vieles entschädigen, sind das wahre Glück des Lebens.

 

Erzählt mir, was für euch die tollsten ,Familienmomente’ im Frühling sind….

 

Liebe Grüße
Eure Astrid

Oasen der Ruhe

Von
Astrid
am 04.03.2009 09:33
| Permalink | Kommentare (13)
Wenn ich abends im Bett liege, denke ich über Erlebtes und Gefühltes des Tages nach und merke manchmal, dass ich den ganzen Tag nicht einen Moment der Ruhe hatte. Ich weiß mittlerweile, dass diese Momente der Ruhe für mich von zentraler Wichtigkeit sind; sie erden mich, geben mir Kraft und  lassen mich ,bei mir’ sein.

Aber wie schaffen wir es, uns Zeit der Ruhe zwischen Familie und Arbeit zu nehmen?

 

Eins meiner wichtigsten Ruherituale versuche ich morgens in meinen Tag einzubauen: Nachdem ich meine Kinder in die Schule gebracht habe, gönne ich mir zu Hause 30 Minuten mit Kaffee, der Tageszeitung oder einem Buch. In totaler Ruhe, ohne Telefonunterbrechung. Wenn ich dann um 9 Uhr ins Büro komme, bin ich energiegeladen für den Tag.

 

Eine andere „Insel“ für mich sind Hörbücher. Ich bin - wie sicherlich viele von euch - häufig mit dem Auto unterwegs: zur Schule, zur Arbeit, zum Hockey etc. Manchmal nehme ich mir die Zeit, noch einfach im Auto sitzen zu bleiben und das Kapitel in Ruhe zu Ende  zu hören. Wunderbar. Auch auf dem iPod höre ich schöne Geschichten und Gedichte. Da werden selbst lästige Bahn- oder Flugreisen zu Oasen der Ruhe.

 

Bestimmt habt ihr tolle Oasen der Ruhe für euch gefunden. Erzählt mir davon.

 

Liebe Grüße

Eure Astrid

Die kleinen Hilfen des Alltags...

Von
Astrid
am 11.02.2009 14:45
| Permalink | Kommentare (9)
Wir alle kennen diese Frauen, die uns sagen „Arbeiten mit Kindern, das ist doch kein Problem, sondern nur eine Frage der Organisation“. Glaubt mir, ich kann das genauso wenig hören wie ihr. Wir alle wissen, dass es niemals wirklich einfach ist und auch die beste Organisation kritische Situationen nicht verhindern kann. Regelmäßig kommen diese Momente, in denen wir erkennen müssen: Es geht einfach nicht immer alles glatt. Wahrscheinlich ist es genau diese Einsicht, die uns hilft, schwierige Situationen des Working Mum Alltags zu meistern: Probleme sind ab und zu unvermeidbar, sie gehören zu unserem Alltag, sie sind meist nicht so schlimm. Wir benötigen nur die Übersicht, die Kraft und manchmal einfach nur den Humor, sie anzunehmen und zu bewältigen. Zu diesen immer mal wiederkehrenden Erfahrungen gehören sicherlich die vielfältigen und spontan auftretenden Kinderkrankheiten.

 

Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die unser Leben wirklich erleichtern. Wie ihr wisst, habe ich drei Kinder, die in dem Alter sind, sich regelmäßig zu verabreden. Da es nicht immer die gleichen drei Kinder sind, mit denen sie spielen, sondern potentiell alle 25 Kinder jeder Klasse, habe ich eine Menge Nummern zu speichern. Zu viel für mein Handy, zu viel für mein Zeitbudget. Also: wenn die kompletten Adresslisten veröffentlicht werden, dann kopiere ich jede der drei Listen drei Mal. Jeweils eine hängt am Kühlschrank zuhause, eine liegt unter meiner Schreibtischauflage im Büro und eine habe ich klein kopiert in meinem Portemonnaie. Organisationsspezialisten würden wahrscheinlich sagen, dass die Daten zu oft abgelegt werden, aber durch diesen kleinen Trick habe ich tatsächlich noch nie eine Nummer gesucht.

 

Bestimmt habt ihr zahlreiche Tipps für die Vereinfachung eures Alltags. Bitte sendet sie mir, ich bin sehr gespannt.

 

Liebe Grüße

Eure Astrid
Working Mum

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