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Working Mum

Archiv November 2008

Tiere und andere Weihnachtsgeschenke...

Von
Astrid
am 28.11.2008 13:24
| Permalink | Kommentare (7)

Es ist wieder soweit und es ging wie jedes Jahr viel zu schnell: in 4 Wochen ist Weihnachten. Es beginnt eine Zeit der Wünsche.

Ich wünsche mir eine Vorweihnachtszeit ohne Stress, schöne Momente mit meiner Familie und mit lieben Freunden: Ich wünsche mir schöne Gespräche, Ruhe und Zeit, meinen Liebsten schöne Überraschungen zu Weihnachten machen zu können. Ich wünsche mir die Zeit, persönliche Weihnachtskarten schreiben zu können, in denen ich Menschen in meiner Nähe danken kann für alles, was sie für mich tun und vor allem dafür, was sie für mich sind.

Da ich die Erfüllung dieser Wünsche selbst in der Hand habe, sollte das gelingen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob das klappt.

Die Erfüllung der Wünsche meiner Kinder wird nicht so einfach. Carla, 4 Jahre, möchte ein Pferd oder ein Feenbuch (ok, da fällt die Wahl nicht schwer), Elli, 6 Jahre, möchte einen Hund oder Rollerblades (dito) und Paula, 7 Jahre, einen Hund oder nix.

Ich erinnere mich noch an die Kaninchen im vorletzten Jahr, die ganz oben auf der Wunschliste standen. Diese wurden von den Kindern zweimal gefüttert, danach hat sich glücklicherweise der Papa erbarmt. Der erste Enthusiasmus der Kinder ließ leider - aber vielleicht auch nicht wirklich überraschend - schnell nach. Auch wenn die Kinder mittlerweile größer sind, mehr Verständnis für die Bedürfnisse anderer aufbringen und mehr Verantwortung übernehmen können, denke ich dennoch, dass die Zeit für einen eignen Hund noch nicht gekommen ist. Ich werde meinen Kindern vorschlagen, sich als Hundesitter im Freundeskreis anzubieten. Aber in einigen Jahren freue ich mich über ein neues Familienmitglied auf vier Pfoten.

 

Wie geht Ihr mit den Wünschen eurer Kleinen und Großen um? Ich freue mich auf Eure Geschichten.

 

Eure Astrid

Wir bringen immer den Kuchen mit...

Von
Astrid
am 17.11.2008 12:28
| Permalink | Kommentare (10)

Jetzt ist wieder die Zeit der Laternenläufe und des Beisammenseins in der Vorschule und der Schule. Überall werden Laternen gebastelt, Kuchen gebacken, Listen ,abgearbeitet’. In diesem Jahr reduziert sich die Zahl der Laternenläufe für uns von 10 (im Vorjahr) auf 2. Für Paula (7 Jahre) ist das ,Babykram’ und andere fallen aus, weil meine Töchter in diesem Jahr durch die Schule weniger Nachmittagshobbys haben, die auch den obligatorischen Laternenlauf angeboten hatten. Wir sind nicht wirklich traurig darüber; Laternenläufe gehörten nie zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Viel schöner finden die Kinder und ich Basteln oder Plätzchen backen mit Freunden - ganz gemütlich zuhause.

 

Diese Treffen in der Schule waren in der Vergangenheit auch häufig mit Stress verbunden. Überall hingen Listen aus, wer wann was macht und was mitbringt. Wie die meisten ,Working mums’ habe auch ich mich in der Vergangenheit immer für den Kuchen eingetragen. Natürlich immer für den Kuchen; der im Vergleich zu den gekauften Plätzchen viel mehr Arbeit macht. Könnt ihr mir sagen, warum arbeitende Mütter IMMER den Kuchen backen und andere ganz konfliktfrei die Plätzchen kaufen?

 

Da sind wir wieder beim Thema: Wir schaffen das! Wir machen das perfekt! Wir bekommen Super-Mutter-sein und Karriere einfach spielend hin. Und der selbstgebackene Kuchen ist der Beweis dafür!

 

Erinnert ihr euch an das Buch ,Working Mum’ von Allison Pearson? Auf den ersten Seiten beschreibt die Autorin, wie sie nachts um 2 Uhr einem gekauften Kuchen den Look eines selbstgebackenen gibt, mit dem sie dann am nächsten Morgen in der Schule glänzen kann. Köstlich, und so wahr!

 

Lasst uns ehrlich sein: niemand wird uns danach beurteilen, ob wir einen selbstgebackenen Kuchen beisteuern oder nicht. Und unsere Kinder haben auch keinerlei Nachteile dadurch, dass ihre Mütter keinen mitbringen. Wichtiger ist, dass wir mit unserem/n Kind(ern) entspannt zum Beisammensein kommen, Spaß haben und die Gelegenheit wahrnehmen, die anderen Eltern und Kinder kennen zu lernen.

 

Und wenn euer Arm bei der nächsten Mitbringliste wieder instinktiv das Kreuz beim Kuchen machen will, sagt euch, ,es gibt Eltern, die dafür vielleicht mehr Zeit haben’ und tragt euch ganz gelassen bei den Plätzchen ein.

 

Geht es Euch auch so? Bestimmt habt ihr euch auch schon einmal irgendwo für das Kompliziertes eingetragen und hinterher darüber gestöhnt. Welche Tipps habt ihr, um entspannt durch die Adventszeit-Treffen zu kommen?

 

Eure Astrid

 

 

Die schönste Phase unseres Lebens!

Von
Astrid
am 07.11.2008 15:56
| Permalink | Kommentare (10)

Vielen Dank für eure zahlreichen Reaktionen auf meinen ersten Blog. Ich schaue stündlich nach, was von euch kommt. Sehr spannend. Wir sitzen alle im gleichen Boot und es tut gut, dass aus den Kommentaren zu lesen.

Ich glaube übrigens, dass wir trotz des Stresses später sagen werden, dass das Leben mit kleinen Kindern zu den schönsten Phasen unseres Lebens gehörte. Dafür ist es egal, für welchen Weg wir uns entscheiden: ein Kind oder mehrere, Hochzeit mit dem Vater oder nicht, Arbeiten mit Kindern oder studieren oder zuhause bleiben. Es gibt so viele Wege, glücklich zu werden; es muss nur unser eigener Weg sein. Dass dieser Weg nicht immer leicht ist, bekommen wir alle zu spüren. Bei mir „ruckelt“ es auch hin und wieder.

 

Heute hatte ich ein wirklich schönes Erlebnis mit einem Teil unseres Teams. Wir haben bei uns zuhause im Wohnzimmer unsere bellybutton Strategie für 2009 besprochen. 10 Frauen, davon 8 Mütter, im Kreis, mit vielen Zetteln und Zahlen und hitzigen Diskussionen und nach vielen Stunden mit einem wirklich guten Ergebnis. Ich bin glücklich, Teil dieses Teams zu sein und in einer guten Unternehmenskultur zu arbeiten.

Ich weiß, dass arbeitende Mütter nicht immer gute Erfahrungen in ihrem Arbeitsumfeld machen. Das hat nicht nur negative Auswirkungen auf uns, sondern auch auf das Unternehmen, denn unzufriedene Mitarbeiterinnen sind weniger effektiv als zufriedene.

 

Wie geht es euch in eurem Arbeitsumfeld?  Bekommt ihr die Unterstützung und Anerkennung,  die ihr euch wünscht?

 

Eure Astrid

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